Kreis Offenbach
Auf einen Blick
- Standort: Landkreis Offenbach
Projektumfang:
Sanierung der Bestandsgebäude sowie langfristige Bewirtschaftung der kreiseigenen Schulliegenschaften im Rahmen eines ÖPP‑Projekts.Besonderheiten:
Großprojekt mit hoher Komplexität: 41 Schulen mit insgesamt 234 Gebäuden und weitläufigen Außenanlagen.Räume:
24 Grund‑, Haupt‑ und Realschulen, 4 Gymnasien, 5 Sonderschulen, 8 Grundschulen sowie eine VolkshochschuleLeistungsumfang Bau:
Sanierung der bestehenden SchulgebäudeLeistungsumfang Betrieb:
Betrieb der Liegenschaften, Wartung und Instandhaltung, Energieversorgung sowie Pflege der AußenanlagenGebäude & Außenanlagen:
234 Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von ca. 253.000 m² sowie Außenanlagen mit einer Fläche von ca. 457.000 m²
Schulen Kreis Offenbach – Partnerschaft mit Weitblick
Mit dem ÖPP‑Projekt „Schulen Kreis Offenbach“ beschritt der Landkreis bereits früh einen wegweisenden Pfad: Sanierung, Betrieb und Weiterentwicklung kreiseigener Schulgebäude in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit einem privaten Dienstleister. Seit dem Start im Jahr 2004 zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie privates Kapital und innovatives Know‑how die öffentliche Hand nachhaltig entlasten und zugleich die Bildungsinfrastruktur stärken.
Architektur und Bestand neu gedacht
Im Mittelpunkt stand die konsequente Modernisierung zahlreicher Schulstandorte – mit dem klaren Ziel, bestehende Sanierungsrückstände systematisch abzubauen und die bauliche Qualität langfristig zu sichern. Kurze Bauzeiten, zügige Sanierungen und vertraglich definierte Qualitätsstandards sorgten dafür, dass die Maßnahmen effizient umgesetzt werden konnten und die Schulen Schritt für Schritt in einen zukunftsfähigen Zustand versetzt wurden.
Lernumgebungen, die Zukunft ermöglichen
Gut ausgestattete, funktionale Schulgebäude sind ein entscheidender Standortfaktor – für Familien ebenso wie für Unternehmen. Mit dem ÖPP‑Modell wurden Schulen im Kreis Offenbach nachhaltig modernisiert und betrieben, sodass sich Lehrkräfte und Schulleitungen auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren konnten. Die hohe bauliche Qualität, zuverlässige Instandhaltung und schnelle Reaktionszeiten im Alltag trugen spürbar zu besseren Lern‑ und Arbeitsbedingungen bei.
Effizienz, die wirkt
Ein zentrales Element des Projekts war die professionelle Bewirtschaftung der Liegenschaften. Definierte Wartungsintervalle, gezielte Reinvestitionen und klar geregelte Serviceprozesse sorgten für eine dauerhaft hohe Instandhaltungsqualität. Unterstützt durch ein speziell eingerichtetes Service‑Team konnten auch unvorhergesehene Schäden innerhalb kurzer Zeit behoben werden – ein spürbarer Mehrwert für die Schulen.
Regionale Verantwortung und nachhaltige Partnerschaft
Mit einem Projektvolumen von 370,4 Millionen Euro zählt das Vorhaben zu den größten ÖPP‑Projekten im öffentlichen Hochbau in Deutschland. Dank einer vertraglich verankerten Mittelstandsklausel profitierten zahlreiche regionale Unternehmen von den Aufträgen, zudem entstanden neue Arbeitsplätze in der Region.
Nach 15 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit wurden alle Schulen vertragsgemäß und in ausgezeichnetem Zustand an den Landkreis Offenbach zurückgegeben – ein starkes Beispiel dafür, wie öffentlich‑private Partnerschaften langfristig funktionieren können.